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Geschädigte Anleger empört über verurteilten S & K-Chef

Anlagebetrug- Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Die beiden S & K-Gründer waren vom Frankfurter Landgericht im März 2017 zu jeweils achteinhalb Jahren Haft wegen Untreue verurteilt worden. Über 90 Millionen Euro Anlegergelder wurden veruntreut; die ursprüngliche Anklage, die den Angeklagten darüber hinaus Betrug vorgeworfen hatte, ging noch von einem Schadensvolumen von mindestens 240 Millionen Euro aus. Die Haftbefehle wurden aufgehoben. Ein Angeklagter legte Revision ein. Beide Hauptangeklagten befinden sich derzeit nicht in Haft. Ob und wann die beiden noch einmal ins Gefängnis müssen, ist unklar. Umso empörter sind die geschädigten Anleger, dass einer der beiden Verurteilten die Zwischenzeit in einer Luxusvilla im Taunus verbringt, obwohl er angeblich mittellos sein soll.

Für den Hessischen Rundfunk nahm RA Matthias Schröder (LSS Rechtsanwälte) als Experte zu den vermeintlichen Hintergründen und Auswirkungen Stellung.http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/mediaplayer.jsp?mkey=65636230&rubrik=43766

Bei Betrugsstraftaten wie Anlagebetrugs ist es regelmäßig so, dass eine Vielzahl von Personen finanziell geschädigt werden. Es startet der sog. „Wettlauf der Geschädigten“ oder das „Windhundrennen“. Zu den Hintergründen des vollstreckungsrechtlichen Prioritätsprinzips, das allein dem schnell reagierenden anwaltlichen Vertreter eines Geschädigten, eine Befriedigung der Schadensersatzansprüche seines Mandanten zu erzielen lässt haben 2003 Kurt Kiethe / Peer Groeschke / Olaf Hohmann in einem lesenswerten Aufsatz „Die Vermögenszurückgewinnung beim Anlagebetrug im Spannungsverhältnis zur Insolvenzordnung“ (ZIP 2003, 185) Stellung genommen.
LSS Rechtsanwälte unterhalten seit mehr als 10 Jahren ein Spezialdezernat „Anlagebetrug“, in dem sich Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht um Schadensersatz bemühen.

Anlagebetrug- Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht.