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Schlechte Nachrichten für Kanada Real Estate Direkt-Anleger

Anwalt Frankfurt Kapital Börse Anlage

Schlechte Nachrichten für Kanada Real Estate Direkt-Anleger: Anleger des Kanada Real Estate Direkt-Investemts haben im Juni 2019 die Information erhalten, dass Zins- und Rückzahlungen aktuell wegen “Liquiditätsschwierigkeiten” des sog. Bauträgers nicht erfolgen können.

Die Steiner + Company GmbH & Co. KG hatte für das Investment der Direkt-Anleger der Kanada Real Estate eine schriftliche Unterlage erstellt, die u.a. für “Kanada – einer der sichersten und stabilsten Investitionsstandorte” wirbt. Zahlreiche bundesdeutsche Vermittler haben die Anlage in ihr Beratungsangebot aufgenommen.

Die Direkt-Anleger der Kanada Real Estate fanden in Werbeunterlagen unter anderem Aussagen vor wie:

“Eine Direktinvestition in ein Wirtschaftsgut, wie Grundstücke, Immobilien oder Eisenbahnwaggons, bietet, anders als bei geschlossenen Beteiligungen oder Fonds, die Möglichkeit, das direkte Eigentum zu erwerben. Dadurch reduzieren sich Kosten und Risiko, weil ein direktes Eigentumsverhältnis auch sofortigen Zugriff auf den Vermögensgegenstand ermöglicht.  Profitieren Sie mit Ihren Kunden vom Kauf eines Miteigentumsanteils an einem Grundstück im Resort „Forest Lakes Country Club“ in Nova Scotia, in der Nähe von Halifax.”

Haben die den Totalverlust fürchtenden Anleger tatsächlich Eigentum erworben? Das so soll jedenfalls bei vielen Beratungen so dargestellt worden sein. Das ist jedenfalls aus meiner Sicht zweifelhaft. Die Konstruktion aus Anwartschaften, Rückkaufverträgen und das Ganze kombiniert mit Auslandsbezug lässt eine einfache Deutung nicht zu. Das lässt jedenfalls erahnen, dass hier kein “sofortiger Zugriff auf den Vermögensgegenstand” möglich ist. So sehen wir das jedenfalls bei LSS Partner.

Für Anleger werden derzeit Inanspruchnahmen der Vermittler und Initiatoren geprüft.

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LSS Rechtsanwälte sind auf das Bank- und Kapitalmarktrecht und insbeondere auch auf Kapitalanlagebetrugsfälle spezialisiert.