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Landgericht Frankfurt am Main verurteilt Liechtensteiner Lebensversicherung zur Zahlung von rund 460.000 EUR nebst Zinsen.

LSS Rechtsanwaltsgesellschaft

Dem Fall zugrunde liegt der Abschluss einer fondsgebundenen Lebensversicherung mit dem in Liechtenstein ansässigen Lebensversicherer im Jahre 2013. Die vereinbarte Einmalprämie betrug Euro 500.000 und wurde im Oktober 2013 an die Lebensversicherung gezahlt. Ein Vermögensverwalter wählte Vermögensanlagen aus, die von der Liechtensteiner Lebensversicherung im eigenem Namen auf Rechnung der von der Kanzlei LSS Rechtsanwälte vertreten  Klägerin erworben wurden. Weite Teile der Anlage  werden von der Klägerin als wertlos angesehen. Mit anwaltlichen Schreiben widerrief die Klägerin am 4. Januar 2017 den Versicherungsvertrag und berief sich auf eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung. Das Landgericht Frankfurt am Main und hier die 23. Zivilkammer hat sich der diesbezüglichen Auffassung der Klägerin angeschlossen und festgestellt, dass die Klägerin einen Anspruch auf Zahlung von rund EUR 460.000  aus §§ 9 Abs. 1, 152 Abs. 2 VVG besitzt (LG Frankfurt am Main, Urt. v. 01.08.2019, 2-23 O 399/172). Der Vertrag unterliege deutschem Recht. Die Klägerin hatte den Lebensversicherungsvertrag nach Auffassung des Landgerichts wirksam widerrufen, da die Widerrufsfrist auch im Jahre 2017 noch nicht in Lauf gesetzt wurde. Entgegen § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VVG enthalte die Belehrung keine Information über die Rechtsfolgen des Widerrufs. Fehle diese Belehrung, beginne die Widerrufsfrist nicht. Nach § 9 Abs. 1 Satz 1 VVG hat die Beklagte Lebensversicherung den auf die Zeit nach Zugang des Widerrufs entfallenden Teil der Prämien zu erstatten, außerdem nach  9 Abs. 1 Satz 2 VVG die für das erste Jahr des Versicherungsschutzes gezahlten Prämien. In Fällen mit gezahlter Einmalprämie ist, wenn der Versicherungsfall nicht eingetreten ist, rechnerisch auf die bei Vertragsschluss zu erwartende Vertragsdauer abzustellen. Diese erwartbare Vertragsdauer ergibt sich bei Lebensversicherungen aus der statistischen Lebenserwartung der versicherten Person im Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Ausgehend von der hier relevanten Lebenserwartung der versicherten Person (ca. 36 Jahre) stand der Versicherung lediglich ein sehr kleiner Anteil der Einmalprämie zu. Die für die außergerichtliche Vertretung und die Prozessführung verantwortlichen Anwälte Andreas Müller und Matthias Schröder (LSS Rechtsanwälte) sind mit dem Ausgang des Verfahrens äußerst zufrieden. Fondsgebundene Lebensversicherungen aus Liechtenstein werden teilweise für die Altersvorsorge und wegen vermeintlicher steuerlicher Vorteile erworben. „Wir empfehlen jedem Interessenten sich vor Abschluss des Vertrages genau anzusehen, wie die gezahlten Prämien angelegt werden. Im hier interessierenden Fall wurde die Prämie vom Verwalter zu rund 80 % in ein bestenfalls als Ramschanleihe zu bezeichnendes Wertpapier angelegt“, sagt der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Matthias Schröder. Kunden können ihre Vertragsunterlagen auf die Übereinstimmung mit den rechtlichen Vorgaben durch Experten prüfen lassen und ggf. noch heute ihre Rechte geltend machen.      

LSS Rechtsanwälte unterhalten ein Dezernat für Kapitalmarktrecht, dass sich neben Anlagen, Krediten und Versicherungen auch mit Betrugsfällen beschäftigt.  

Schlechte Nachrichten für Kanada Real Estate Direkt-Anleger

Anleger des Kanada Real Estate Direkt-Investemts haben im Juni 2019 die Information erhalten, dass Zins- und Rückzahlungen aktuell wegen “Liquiditätsschwierigkeiten” des sog. Bauträgers nicht erfolgen können.

Die Steiner + Company GmbH & Co. KG hatte für das Investment eine schriftliche Unterlage erstellt, die u.a. für “Kanada – einer der sichersten und stabilsten Investitionsstandorte” wirbt. Zahlreiche bundesdeutsche Vermittler haben die Anlage in ihr Beratungsangebot aufgenommen.

In Werbeunterlagen finden sich Aussagen wie:

“Eine Direktinvestition in ein Wirtschaftsgut, wie Grundstücke, Immobilien oder Eisenbahnwaggons, bietet, anders als bei geschlossenen Beteiligungen oder Fonds, die Möglichkeit, das direkte Eigentum zu erwerben. Dadurch reduzieren sich Kosten und Risiko, weil ein direktes Eigentumsverhältnis auch sofortigen Zugriff auf den Vermögensgegenstand ermöglicht.  Profitieren Sie mit Ihren Kunden vom Kauf eines Miteigentumsanteils an einem Grundstück im Resort „Forest Lakes Country Club“ in Nova Scotia, in der Nähe von Halifax.”

Ob die nunmehr den Totalverlust fürchtenden Anleger tatsächlich Eigentum erworben haben -wie dies in vielen Beratungen dargestellt worden sein soll- , zweifelt der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht an. Die Konstruktion mit Anwartschaften, Rückkaufverträgen zusammen mit dem Auslandsbezug lässt nach Meinung der Sozietät LSS Rechtsanwälte jedenfalls erahnen, dass hier kein “sofortiger Zugriff auf den Vermögensgegenstand” möglich ist.  

Für Anleger werden derzeit Inanspruchnahmen der Vermittler und Initiatoren geprüft.

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LSS Rechtsanwälte ist auf das Bank- und Kapitalmarktrecht und insbeondere auch auf Kapitalanlagebetrugsfälle spezialisiert.

Landgericht Stuttgart: Streit über Befangenheit eines Dieselskandal-Richters eskaliert

Die “Wirtschaftswoche” berichtet am 18.05.2019 über einen ggf. vorläufigen Höhepunkt des juristischen Tauziehens im Zusammenhang mit Aktionärsklagen gegen Porsche und gibt die Position der Kanzlei LSS wie folgt wieder:

“Die Anwaltskanzleien Tilp (Kirchentellinsfurt) und LSS (Frankfurt) erheben schwere Vorwürfe gegen das Gericht und fordern in bereits eingereichten, sogenannten Gehörsrügen, dass die Entscheidung über die Befangenheit rückgängig gemacht werden solle. Eine Gerichtssprecherin bestätigte gegenüber der Wirtschaftswoche den Eingang der Gehörsrügen.”

Interessante Artikel des Handelsblatts zum Themenkomplex Piccor, Picam, Piccox

https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/betrugsskandal-die-bafin-vermutete-unregelmaessigkeiten-bei-piccor-bereits-2014-und-schaute-weg/24167294.html?ticket=ST-1992232-haTuH1AFlYfi1g4emwPU-ap1

https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/grauer-kapitalmarkt-fall-picam-schlechte-beratung-mit-folgen/24344488.html

Insolvenzantrag bei drei P & R Firmen – mindestens 50.000 Conatiner-Anleger betroffen

Das  “Handelsblatt” hat am heutigen 19.03.2018 als erstes Medium die schlechte Nachricht veröffentlicht. Das Amtsgericht München bestellte am Montag den Rechtsanwalt Michael Jaffé und dessen Kanzleikollegen Philip Heinke zu vorläufigen Insolvenzverwaltern. Der Insolvenzantrag soll bereits am vergangenen Donnerstag gestellt worden sein. Betroffen sind drei Firmen aus dem P & R-Imperium. Gemäß der Pressemitteilung des Insolvenzverwalters Dr. Michael Jaffé
als vorläufiger Insolvenzverwalter der P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, Grünwald, und der P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, Grünwald und
Rechtsanwalt Dr. Philip Heinke
Vorläufiger Insolvenzverwalter der P&R Container Leasing GmbH, Grünwald stellten drei
P&R Container-Verwaltungsgesellschaften Insolvenzantrag. Der Betrieb soll zur Sicherung der Vermögenswerte weltweit fortgeführt werden, um die Basis für eine geordnete Verwertung zu schaffen. Die Bestandsaufnahme laufe.

Für die Anleger bleibt in Bezug auf die P & R Gesellschaften im Moment nichts anderes übrig als abzuwarten. Ein eigenhändiger Verkauf der Container außerhalb des Verfahrens ist ausgeschlossen. Geschädigte Anleger können gleichwohl zur Anmeldung, Prüfung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Daneben können ggf. Ansprüche gegen Vermittler und Berater geltend gemacht werden, wenn die Risiken solcher Anlagen den Investoren nicht deutlich gemacht wurden. LSS Rechtsanwälte haben bereits zahlreiche Fälle von Falschberatung durch Vermittler und beratende Banken zur Prüfung vorliegen.

Im Wortlaut Pressemitteilung des Insolvenzverwalters: Read more

P & R stellt Container-Investments ein – Handelsblatt berichtet über mögliche Schwierigkeiten

Standardisierte Container sind im Güterverkehr unerlässlich. Auf dem Seeweg erfolgt der Handelstransport weltweit fast unter Einsatz von standardisierten Containern. Schon seit mehr als 20 Jahren sind auch „Investments in Container“ in Deutschland  bekannt. Es gibt bei diesen Investments unterschiedliche Anlageformen. Zum einen eine Investition in einen Fonds (Containerfonds) oder aber auch den Direkterwerb von Schiffscontainern, angeboten über unterschiedliche Anbieter. Üblicherweise werden beim Direktinvestment einzelne Container einzelnen Investoren zugeordnet. Der Investor soll eine vereinbarte Miete erhalten, die z.B. jährlich gezahlt werden soll . Zum vereinbarten Laufzeitende der Investition erwirbt der Anbieter die Container vom Anleger zurück. I.d.R werden die Container mit Abschlägen um 45 % des Neupreises zurückgekauft. Die Laufzeit liegt unter 10 Jahren.

Die versprochenen und in der Vergangenheit auch oft erzielten Renditen liegen aktuell erheblich über dem Kapitalmarktniveau.

In der Vergangenheit hat es in Deutschland bislang erst einen bekannten Fall von ernsthaften Problemen von solchen Containerinvestmenst gegeben. Seinerzeit kam es zu Nachverhandlungen bei denen die Investoren einer Mietreduzierung zustimmen sollten.

Die Risiken solcher Conatinerinvestments sind vielfältig und können enorme Auswirkung haben. Gleichwohl wurden solche Anlagen in der Vergangenheit als nahezu risikoloses Investment vertrieben.

Das Handelsblatt berichtet am 09.03.2018 über die Einstellung von Neuinvestments durch die P&R Transport-Container GmbH, dem Marktführer solcher Anlagen. Laut Handelsblatt ist die Unternehmensgruppe P&R mit rund 50 000 Kunden und einem Investmentvolumen von 3,5 Milliarden Euro der mit Abstand größte Anbieter von Direktinvestments in Schiffscontainer und soll rund fünf Prozent des weltweiten Containerbestandes ausgeliefert haben. Sollte es hier zu einer Schieflage kommen, könnte dies Millionenschäden nach sich ziehen.

P&R soll laut Handelsblatt einigen Kunden mitgeteilt haben, dass fällige Mieten und Rückzahlungen nur verspätet gezahlt werden können.  Für die in großen Mengen zurückfließenden gebrauchten Container fehlen also Abnehmer, schlussfolgert das Handelsblatt.

Falls sich Anleger bei Abschluss solcher Verträge falsch informiert fühlten und insbesondere z.B. das persönliche Risiko (bis zur Insolvenz) nicht kannten, sollten sie sich anwaltlich beraten lassen.

LSS Rechtsanwälte unterhält seit vielen Jahren ein Dezernat für Bank- und Kapitalmarktrecht und war in der Vergangenheit in allen relevanten Anlageskandalen für Geschädigte tätig.

Staatsanwaltschaft geht von einem Schneeballsystem bei Picam/Piccor aus

LSS Rechtsanwaltsgesellschaft

Kreis der Beteiligten größer als erwartet

Die PICCOR AG aus der Schweiz bot deutschen Kapitalanlegern eine Vermögensverwaltung mit Finanztermingeschäften an. Dabei konnten Anleger zwischen zwei verschiedenen Modellen (einem ungesicherten und einem angeblich gesicherten Modell) wählen. Im März 2017 informierte die PICCOR AG, dass sie ihre „Dienstleistung für Privatkunden aufgrund externer Umstände eingestellt habe“ und kündigte die bestehenden Geschäftsbeziehungen. Die wahren Gründe wurden dabei offensichtlich verschleiert. Im Januar 2017 hatte die Schweizer Finanzaufsicht FINMA die Piccor bereits auf die Warnliste gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt sollen ca. 2.000 deutsche Anleger insgesamt mehr als EUR 300 Mio. investiert haben. Die Initiatoren, zu nennen ist hier der ominöse „Picam Unternehmensverbund“ mit den Personen Entzeroth und Savelsbergh versuchten die Anlegergelder, die zu diesem Zeitpunkt ungeschmälert noch vorhanden gewesen sollen, in eine Inhaberschuldverschreibung des Emittenten Piccox „umzuleiten“. LSS Rechtsanwälte, die mehr als 70 Geschädigte vertreten, haben seit Langem den Verdacht, dass spätestens zu diesem Zeitpunkt Gelder veruntreut und schlicht nicht mehr vorhanden waren.

Jedenfalls wurde den „Altanlegern“ aus dem Picam/Piccor-System ein Investment in das Wertpapier Piccox empfohlen. In diesem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang taucht eine Varian Defensive Capital GmbH auf, unter deren Haftungsdach die Vermittler und Berater überwiegend gegenüber den Altkunden auftraten. Bei der Beratung und Vermittlung kam es zu gravierenden Beanstandungen. Die Beratung erfolgte überwiegend ohne Einsatz der offiziellen Verkaufsprospekte, dafür aber mit mündlichen Falschinformationen und ohne zutreffende Risikohinweise. Die Varian Defensive Capital GmbH räumte am 06.02.2018 ein, dass es „im Rahmen des Vermittlungsprozesses des Zertifikates an die Kunden, Verstöße gegen den kommunizierten, aufsichtsrechtlich geforderten Prozess“ gab.  Die vorgenannte Gesellschaft hat die Erlaubnis zur Erbringung erlaubnispflichtiger Finanzdienstleistungen verloren und sämtlichen Vermittlern gekündigt.  LSS Rechtsanwälte wird die Ansprüche ihrer Mandantin an die Varian Defensive Capital GmbH adressieren.

LSS Rechtsanwälte, die über 70 Geschädigte vertritt, verlangte Mitte Januar von der Emittentin Piccox für ca. 25 Anleger die Rückabwicklung und Zahlung von ca. EUR 5,0 Mio. Trotz Fristsetzung erfolgte keine Rückäußerung der Emittentin, die zuvor bereits das öffentliche Angebot der Wertpapiere vorzeitig beendet hatte. Die Emittentin Piccox scheint in die Vorgänge verstrickt. LSS Rechtsanwälte hatten die Emittentin nicht nur damit konfrontiert, dass ihr die Versäumnisse im Vertrieb bekannt gewesen sein müssten und die Varian offenkundig dem Umfeld der Muttergesellschaft der Emittentin zuzurechnen sei, sondern auch aufgedeckt, dass es eine sehr verdächtige Nähe zur Piccor AG in der Gründungsphase der Emittentin gegeben haben muss. Die Gründung der Emittentin „Piccox Securitisation“ als „Piccor Securitisation“ dürfte jedenfalls kein Zufall gewesen sein. Gleichwohl schweigt die Emittentin, die von den Frankfurter Anwälten auch auf Versäumnisse und weitere Auffälligkeiten hingewiesen wurde. Obwohl nicht erst seit der Beendigung des öffentlichen Angebots der Piccox-Inhaberschuldverschreibungen Anfang Januar 2018 klar ist, dass das Investment der Anleger wertmäßig gefährdet sein muss, stellte die Emittentin bis zum 02.02.2018 täglich Preise (von der Emittentin sogar als Kurse bezeichnet) von teilweise über 104,0%. Diese Phantasie-Preisstellung wurde von LSS Rechtsanwälten gegenüber der Emittentin angeprangert und daraufhin offensichtlich eingestellt. Umsätze, also Rücknahmen des Wertpapiers, fanden ohnehin nicht statt.

Der Treuhänder Manfred Eschenbach hat zur Abwehr von Ansprüchen eine Münchner Kanzlei mandatiert. Von dort angekündigte Stellungnahmen gegenüber LSS lassen jedoch auf sich warten.

Bei dem Anlageskandal um Picam/Piccor handelt es sich um einen der größeren Schadensfälle der letzten 20 Jahre. Es ist zu erwarten, dass es zu mehreren Insolvenzverfahren kommt. Sollte es sich nachweislich um ein Schneeballsystem gehandelt haben, ist mit Anfechtungsansprüchen der Insolvenzverwalter gegenüber den Anlegern zu rechnen, die Auszahlungen erhalten haben. Solche Anfechtungen, zur Stärkung der Insolvenzmasse, hat es z.B. bei den beiden großen Anlagebetrugsfällen S & K und Phoenix Kapitaldienst gegeben.

 

Vermittler/Berater unter dem Haftungsdach Varian

Akbay Nuri;
Anlegen-Vorsorgen-Eigenheim UG;
Avallone Raffaele Giuseppe;
Bahr Markus;
Baumann Robert;
Bergel Stephan;
Berthold Wolf-Rüdiger;
Bobinger Martin;
Büttner Torsten; ;
Cerfontaine Norbert;
Conquest Finanzdienste GmbH;
Cyjack Clemens;
Diekhaus Olaf;
Drechsel Konrad Consult GbR;
Drechsler Andreas;
Dreinert Rainer;
Emmelmann Henk;
FK Unternehmenspartner GmbH
Frequenta Wirtschaftsberatung Immobilien- und Finanzierungsvermittlung GmbH;
Gellert Marcus;
Grieb Karlheinz;
Harald Rüdebusch Invest GmbH;
Härtel Werner;
Hauck Axel;
Hauke Jeanette;
homa valere GmbH;
Hünlein Christoph;
Karus Sabine;
Klaus Graumann Invest UG;
Krause Holger;
Kühnhenrich Michael,
Kunze Nikolas;
Leisten Dieter;
Ludwig Ralf;
Mack Martin;
MACONT Investmentvermittlung Limited – Zweigniederlassung;
Mangold Jochen;
Mark One Consult UG;
Master Strom GmbH;
MEDIAN SOLUTIONS (DE) GmbH;
Meller Gero;
Mertens Jürgen;
Mielke-Köpp Kerstin;
Müller Heinz;
Nitsche Knuth-Hansen;
OPTIMUM GmbH;
Pahl Guido Dr.;
Pick Reiner;
Prill Birgit;
Prill Birgit;
procaveo-Invest GmbH;
procaveo – Invest GmbH;
Püstow Petra;
Rehberger Michael;
Riedel Andreas;
Riedel Andreas;
Sauer Timo;
Savelsbergh Pascal;
Schäfer Michael;
Schatz Uwe;
Schleinin Andreas;

 

Im Anlagebetrugsfall Piccor/Picam rückt auch die Median-Gruppe mit dem Emittenten Piccox in den Fokus

Die PICCOR AG aus der Schweiz bot deutschen Kapitalanlegern eine Vermögensverwaltung mit Finanztermingeschäften an. Dabei konnten Anleger zwischen zwei verschiedenen Modellen (einem ungesicherten und einem angeblich gesicherten Modell) wählen. Im März 2017 informierte die PICCOR AG, dass sie ihre “Dienstleistung für Privatkunden aufgrund externer Umstände eingestellt habe” und kündigte die bestehenden Geschäftsbeziehungen. Die wahren Gründe wurden dabei offensichtlich verschleiert. Im Januar 2017 hatte die Schweizer Finanzaufsicht FINMA die Piccor bereits auf die Warnliste gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt sollen mehr als 2000 Anleger insgesamt mehr als EUR 300 Mio. investiert haben. Die Initiatoren, zu nennen ist hier der ominöse “Picam Unternehmensverbund” mit den Personen Entzeroth und Savelsbergh versuchten die Anlegergelder, die zu diesem Zeitpunkt ungeschmälert noch vorhanden gewesen sollen, in eine Inhaberschuldverschreibung des Emittenten Piccox “umzuleiten”. Jedenfalls wurde den Altanlegern ein solches Investment empfohlen. In diesem Zusammenhang taucht eine Varian Defensive Capital GmbH auf, unter deren Haftungsdach die Vermittler und Berater überwiegend gegenüber den Altkunden auftraten. Bei der Beratung und Vermittlung kam es zu gravierenden Beanstandungen. Die Beratung erfolgte überwiegend ohne Einsatz der offiziellen Verkaufsprospekte, dafür aber mit mündlichen Falschinformationen und ohne zutreffende Risikohinweise. Die Frankfurter Rechtsanwaltsgesellschaft LSS, die über 70 Geschädigte vertritt, verlangte Mitte Januar von der Emittentin Piccox für ca. 25 Anleger die Rückabwicklung und Zahlung von ca. EUR 5,0 Mio. Trotz Fristsetzung erfolgte keine Rückäußerung der Emittentin, die gegenüber dem Handelsblatt zuvor bereits ihr Problembewusstsein eingestehen musste und die, das öffentliche Angebot der Wertpapiere vorzeitig beendet hat. – Im Anlagebetrugsfall Piccor/Picam rückt auch die Median-Gruppe mit dem Emittenten Piccox in den Fokus- weiter…. Read more

Im Anlageskandal Piccor zaubert Initiator Thomas Entzeroth einen neuen Sündenbock aus dem Hut

LSS Rechtsanwaltsgesellschaft

Anlageskandal Piccor

Die PICCOR AG aus der Schweiz bot deutschen Kapitalanlegern eine Vermögensverwaltung mit Finanztermingeschäften an. Dabei konnten Anleger zwischen zwei verschiedenen Modellen (einem ungesicherten und einem angeblich gesicherten Modell) wählen. Im März 2017 informierte die PICCOR AG, dass sie ihre „Dienstleistung für Privatkunden aufgrund externer Umstände eingestellt habe“ und kündigte die bestehenden Geschäftsbeziehungen. Die wahren Gründe wurden dabei offensichtlich verschleiert. Im Januar 2017 hatte die Schweizer Finanzaufsicht FINMA die Piccor bereits auf die Warnliste gesetzt. Die Frankfurter Rechtsanwaltsgesellschaft LSS, die über 60 Geschädigte vertritt, erstattete im Dezember 2017 Strafanzeige u.a. gegen Thomas Entzeroth und den Treuhänder Manfred Eschenbach. Das Ermittlungsverfahren wird von der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin geführt. Thomas Entzeroth spielt sich unterdessen als Aufklärer gegenüber ehemaligen Vermittlern und Beratern auf.  So informiert er am 16.01.2018 die Vorgenannten darüber, dass er „leider nicht verhindern (konnte), dass Sie wie Ihre geschätzten Kunden durch einige schlecht recherchierte und schlampig zusammengewürfelte “Sachverhaltsdarstellungen” im Internet weiter beunruhigt und irritiert wurden.“. Entzeroth macht in der gleichen „E-Mail“ auf eine Website aufmerksam, auf der er nunmehr Artikel veröffentliche. Tatsächlich sind auf dieser Website wiederum sehr dubiose Stellungnahmen eingestellt, deren Veröffentlichungsdaten auf dieser Seite erkennbar -teilweise in den Dezember hinein- rückdatiert wurden. Ein weiterer Beleg für die alles andere als seriöse Tätigkeit der Verantwortlichen. Der eigentliche Skandal ist aber, dass nebenbei mitgeteilt wird, dass die PICCOR AG offensichtlich ihre Pflichten als Vermögensverwalter an eine LIT Ltd. aus Gibraltar weiterdelegiert haben soll. Wann diese Abgabe der Kernpflicht erfolgt sein soll, wird freilich nicht mitgeteilt, ebenso wenig die Anschrift auf Gibraltar.   Read more