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Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Münster gegen den Verantwortlichen der VIA AG, Arthur Gehl

Die Staatsanwaltschaft Münster ermittelt unter dem Az. 44 Js 884/19 wegen Betruges gegen Herrn Arthur Gehl. Gehl schloss mit einer größeren Zahl von Vebrauchern sog. Dienstleistungsverträge, die Investitionen in Kryptowährungen zum Gegenstand hatten. Nach Einschätzung von LSS Rechtsanwälten hätten die Geschäfte einer Erlaubnis nach KWG bedurft, die nicht vorlag. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Betruges legen nahe, dass der Verdacht hinsichtlich zumindest auch sonstiger Unregelmäßigkeiten besteht.

Die LSS Rechtsanwälte vorliegenden Verträge sind bestenfalls nichtssagend. Möglicherweise wurde auf einem sogenannten Omnibuskonto gehandelt, was nach WpHG untersagt wäre und gegen die AO verstößt. LSS Rechtsanwälte, die mehrere Geschädigte vertreten, empfehlen eigene Strafanzeigen zum obigen Aktenzeichen zu erstatten und darüberhinaus Entschädigungsmöglichkeiten prüfen zu lassen.