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Spiegel-Online Reportage „A und D Kunden“

20.03.09 18:18 ] Spiegel-Online Reportage „A und D Kunden“
GEPRELLTE LEHMAN-ANLEGER
A für alt, D für doof, von Hauke Goos

Den vollständigen Artikel finden Sie unter

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,612274-2,00.html

Nachfolgend einige Zitate von Rechtsanwalt Matthias Schröder:

„Im Durchschnitt, sagt Schröder, sei der Lehman-Geschädigte 64 Jahre alt. Schröder wird im Juni 40, die Menschen, die in seiner Kanzlei vor ihm sitzen, könnten seine Eltern sein. Sie fühlen sich verraten, sie schämen sich, sie wollen den Banken zeigen, dass man so mit ihnen nicht umgehen kann.

Von den rund 300 Mandanten, die er inzwischen habe, sagt Schröder, seien höchstens 15 noch berufstätig. Der große Rest: Rentner, Menschen, die ihr Leben lang fürs Alter gespart haben. Meistens waren sie seit Jahrzehnten Kunde bei derselben Bank. Sie kannten ihren Berater und vertrauten ihm, das machte sie attraktiv für die Verkaufsstrategen in den Banken. Zwei seiner Mandanten seien von ihren Beratern im Altersheim angerufen worden, sagt Schröder. Der eine hielt Schröder, als der ihn später besuchte, für einen Mann der Sparkasse, „weil Sie auch so nett sind“.

Unterlagen „zum internen Gebrauch“

Schröders ältester Mandant feiert im März seinen 100. Geburtstag. Er habe „beide Weltkriege und den Rübenwinter überlebt“, hat er zu Schröder gesagt, „und jetzt verbrennt die Frankfurter Sparkasse die letzte Kohle“.

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